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Das Internet bietet nicht nur die Möglichkeit, sinnvolle Informationen in Windeseile weltweit bereitzustellen, genauso schnell verbreiten sich auch "Schädlinge" wie Viren und Würmer. Jüngstes Beispiel ist der am 25.01.2003 aufgetretene Wurm "SQLSlammer", der Microsoft SQL Server 7.0 angreift.
Auch uns beschäftigte der "SQLSlammer": obwohl wir selbst keinen Microsoft SQL Server einsetzen, bemerkte unsere Technik am Samstag, den 25.1.2003, früh morgens ein Problem mit einem Kundenrechner. Gleichzeitig verbreiteten sich Nachrichten über ein weltweites Problem. Glücklicherweise hatten unsere Techniker die Geistesgegenwart und verbanden die Informations-Puzzleteile aus Security-Mailinglisten, die Nachrichten über die weltweit aufgetretenen Probleme und den auf dem Kundenrechner eingesetzen SQL Server. Der offensichtlich befallene Rechner wurde umgehend in unserem Netzwerk isoliert.
Durch das zügige Bemerken konnten wir größeren Schaden abwenden. Dieses Beispiel zeigt aber, wie wichtig es ist, Warnungen über Sicherheitsrisiken zu verfolgen, sowie empfohlene Patches unverzüglich einzuspielen.
Informationen über die Auswirkung, die dieser unvermittelte technische Virenausbruch hatte, finden Sie z. B. im Heise-Newsticker.
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