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Der Klimawandel ist unter seriösen Wissenschaftlern keine
Frage des Glaubens mehr. Auch wird der Mensch als Verursacher nicht
in Frage gestellt.
Dass die IT-Welt einen mächtigen Energiehunger hat und einer der großen
Versursacher des Treibhausgases CO2 ist, beschäftigt schon lange
Ökologen. So gilt mittlerweile als gesichert, dass der CO2-Ausstoß, der
weltweit durch das Internet verursacht wird, etwa dem des internationalen
Flugverkehrs entspricht.
Allein eine Suchanfrage beim größten Internet-Suchdienstanbieter soll
für irgendetwas zwischen 3 und 10 Gramm CO2 verantwortlich sein. Eine
herkömmliche Energiesparlampe benötigt für eine Stunde Licht weit weniger Energie.
Eine künstliche Person in einer bekannten virtuellen Welt, ein sogenannter
Avatar, verursacht pro Jahr etwa so viel CO2 wie ein durchschnittlicher
(nicht künstlicher!) Brasilianer.
Das hört sich verrückt an - ist es auch - bei einem Blick auf die nötige
Infrastruktur aber auch keine Überraschung: Die größten Stromfresser in der
Informationstechnologie sind die Rechenzentren. Die Server selbst benötigen
dabei etwa die Hälfte der Energie. Die andere Hälfte wird vor allem für die
Kühlung und die unterbrechungsfreie Stromversorgung benötigt.
Im Jahr 2008 betrug der Stromverbrauch von Rechenzentren und Servern in
Deutschland über zehn Terawattstunden. Das entspricht in etwa dem durchschnttlichen
Verbrauch von zusammen 2,5 Millionen deutschen Haushalten.
Dass unsere Dienstleistungen indirekt die Umwelt belasten, fanden wir
inakzeptabel. So überlegten wir uns nicht nur eine effektive Möglichkeit
Strom zu sparen, sondern wollten unser
Rechenzentrum auch nicht mehr mit einem Mix aus fossilem oder atomarem Strom
betreiben.
Rechenzentrum und Büroräume der Gärtner Datensysteme werden daher bereits
seit 2007 mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen versorgt. Dadurch wurden allein
im Jahr 2008 etwa 140 Tonnen CO2 und über 160 Gramm Nuklearabfälle weniger
produziert. Zum Vergleich: Ersteres entspricht etwa dem Ausstoß bei
1,15 Mio. Kilometer Fahrstrecke eines vielbeschworenen 120-Gramm-KFZ.
Das wären 27 Erdumrundungen oder 585 Mal von Flensburg nach
Garmisch-Partenkirchen und wieder zurück.
Das fanden wir aber nicht genug. Schließlich wird der Energiebedarf
allgemein weiter steigen. Damit in Zukunft mehr Strom aus erneuerbaren
Energiequellen zur Verfügung steht, nutzen wir seit 2008 Strom, der durch den
"Grüner Strom Label e.V." zertifiziert ist. Dabei wird pro verbrauchter
Kilowattstunde mindestens ein Cent für den Neubau von Anlagen zur Produktion von
Erneuerbare-Energien-Strom investiert.
Und was bringt Ihnen das?
Ganz einfach: Das gute Gefühl einen Dienstleister zu haben, der nicht den Kopf in den
Sand steckt und wartet, bis die anderen anfangen etwas zu tun. Viele reden davon, die
Umwelt zu schonen. Wir tun es!
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