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Computer sollen bei einer Raumtemperatur von 10 bis 30 Grad Celsius betrieben werden. Kurzfristig darf es natürlich auch gerne mal etwas wärmer oder kälter sein. Auf Dauer sollte das allerdings nicht passieren.

 

Serverräume müssen daher künstlich gekühlt werden. Dort stehen zahlreiche Rechner in Dauerbetrieb, die den Raum ordentlich aufheizen. Typischerweise werden Klimaanlagen eingesetzt, um die Umgebungstemperatur der wertvollen Maschinen im verträglichen Rahmen zu halten. Das haben wir bisher genauso getan.

 

Nicht zuletzt die Klimadiskussion hat uns dazu gebracht, intensiver über Wege nachzudenken, weniger Energie zu verbrauchen. Vor allem die Situation im Serverraum war alles andere als optimal: Rechner zu betreiben, die Wärme erzeugen, welche wiederum mit Klimaanlagen heruntergekühlt wird.

 

Aber warum lässt man eigentlich die Klimaanalge zur Kühlung laufen, wenn draußen die Eiszapfen von den Dachrinnen hängen? Das schien uns unter ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten doch arg kontraproduktiv.

 

Eine mögliche Lösung war schnell gefunden. Die Kühlung mit Außenluft, die sogenannte freie Kühlung.

 

Das Prinzip ist einfach: Sobald eine bestimmte Außentemperatur unterschritten ist, wird dem Serverraum kühle Außenluft zugeführt, natürlich gefiltert. Im Idealfall wird die warme Abluft nutzbringend verwendet, z.B. zur Heizung der Büroräume. Leider kam dies aus baulichen Gründen (noch) nicht für uns in Betracht.

 

Wir erarbeiteten zusammen mit einem Klimatechniker eine Außenluftkühlung nach unseren Wünschen und Ideen. Nun ist die Anlage installiert und wir sind über alle Maßen zufrieden. Bei weniger als 15 Grad Celsius Außentemperatur bleibt die Klimaanlage aus. Sogar im höchsten Betrieb benötigt die Außenluftkühlung lediglich ein Sechstel der Energie der Klimaanlage. An kalten Wintertagen weniger.

 

Angesichts der drastisch gestiegenen Energiekosten der letzten Jahre ist diese Einsparung äußerst erfreulich. Und auch wenn sie diese Mehrkosten zwar nicht aufwiegt, so hat sich der Einbau dennoch in etwa vier Jahren amortisiert. Bei steigenden Energiepreisen entsprechend früher. Und das Beste: Die Umwelt wird geschont. Einziger Wermutstropfen ist, dass die Außenkühlung an wärmeren Tagen nicht funktioniert.

 

Möchten Sie Energie sparen, aber wissen nicht so recht, wo Sie anfangen sollen? Vielleicht hat die dena ein paar Tipps für Sie.


Luft hinein...
 

...in den Serverraum...
 
...und wieder hinaus!