|
Sie kennen das bestimmt: Sie finden in der Tagespost ein Anschreiben, in welchem Sie gebeten werden, Ihre Firmendaten wie Adresse und Tätigkeitsfeld auf einem mitgeschickten Formular zu überprüfen und termingerecht an den Absender zurückzusenden.
Genaues Durchlesen lohnt
Das Anschreiben ist optisch und im Ton so gehalten als käme es von einer Behörde oder einer offiziellen Stelle für Gewerbetreibende. Erst bei genauerer Ansicht merken Sie, dass es sich nicht um die Aktualisierung eines offiziellen Gewerbeeintrages handelt, sondern um ein Angebot. Dabei wird Ihnen angeboten, Ihr Unternehmen in einem "Internetportal für Gewerbesuche" oder ähnliches einzutragen. Sie können meist zwischen mehreren Eintragsmöglichkeiten wählen, die unterschiedliche, oft schwer zu ersehende Gebühren verursachen.
Produkt prüfen
Nicht jeder Anbieter ist per se dubios. Und Gewerbeinträge im World-Wide-Web sind eine praktische Sache, um den Bekanntheitsgrad ihres Unternehmens zu steigern. Doch die schöne, nicht mehr ganz neue Internetwelt bringt leider auch schwarze Schafe und Trittbrettfahrer auf den Plan.Überprüfen Sie erst einmal die beworbene Internetadresse. Oft reicht schon ein kurzer Blick aus, um das Produkt als wenig seriös und zur Werbung ungeeignet zu entlarven. Doch auch gut anzuschauende Seiten sprechen nicht immer für den Anbieter. Testen sie die Bedienbarkeit der Internet-Präsenz: Wie ist die Suchfunktion? Welche Einträge sind bereits zu finden?
Im Zweifelsfall in den Schredder
Sollten Sie sich dann immer noch nicht sicher sein, investieren Sie lieber nicht zu viel wertvolle Arbeitszeit in das Angebot. Füttern Sie Ihren Papierkorb damit. So ein Eintrag kann Sie schnell einige hundert Euro im Jahr kosten, und anders als in gedruckten Gewerberegistern, ist der Eintrag Ihres Unternehmens in einer Internetdatenbank bei seriösen Anbietern in der Regel kostenlos ...und werbewirksamer außerdem.
|